Abstieg der „Unabsteigbaren“ aus der A-Klasse in die C-Klasse!Nachdem sich die IIIte Mannschaft aus den Niederungen der C - Klasse raketengleich in die A-Klasse katapultiert hatte, musste man im zweiten Jahr nach dem Aufstieg (das schwerste Jahr für den Klassenerhalt, wie eine alte Fußballweisheit erzählt) die Segel streichen. Dass man sich dann aber wieder bis in die C- Klasse zurückstufen ließ, hatte mit dem Abstieg der Iten Mannschaft sowie mit der anhaltenden Schachunlust einiger Stammspieler der Iten und IIten Mannschaft. Diese Lücken wurden von Spielern der IIIten Mannschaft gefüllt. Der Abstieg wurde quasi bereits im ersten Spieltag in Stein gemeißelt: Sven Müller und Wolfgang Brückner starteten zwar ihre unglaubliche Siegesserie gegen gleichstarke Gegner, was aber nichts nützte, da van Bommel unentschuldigt nicht kam und ein Brett unbesetzt blieb. Erwähnenswert ist natürlich noch das Remis von Didi Sigl, dessen Annahme hinterher zu schweren Diskussionen führte und natürlich die Tatsache, dass bei den Haunstettern mit Max, Klaus und Kevin Bleyer drei Generationen am Brett saßen, was Elena Ossipova ungerührt zur Kenntnis nahm, bevor sie den Knirps zerlegte. Der Rest ist schnell erzählt: Trotz der Siegesserie der formstarken Brückner und Müller, S war der Rest der Truppe zu schwach um die Klasse zu halten...Dennoch waren alle Wettkämpfe extrem eng (siehe Ergebnisse bzw. Tabelle), und jede Niederlage hätte auch ein Sieg werden können...Diese Umkehrung gilt natürlich auch für den einzigen Sieg (7:1) gegen die Rainer, die die ersten beiden Bretter unbesetzt ließen. Mit einer netten Anekdote machte Sven Müller diesen Wettkampf zu etwas Besonderem: Wie so oft hatte Sven gegen Jakob Ruisinger eine klar gewonnene Stellung auf dem Brett (Mehrfigur und starken Angriff), aber nur noch eine gute Minute Zeit für die gesamte Partie. Dementsprechende blitzte er planlos (aber immerhin fehlerlos) vor sich hin..., jedoch ohne weiterzukommen. Als sein Gegner aufgab, reichte ihm Sven mit einem Seufzer der Erleichterung die Hand...und fragte mit Hinweis auf die Uhr (zirka noch dreißig Sekunden für den Rest der Partie) nach dem Grund der Aufgabe: Manchmal reicht es, wenn der Gegner das Matt sieht :-) In der vorletzten Runde ging es gegen Gersthofen um die Wurst: nur ein Sieg konnte den Abstieg verhindern! Dass es dann nur zum Remis reichte, lag nicht nur an Gaissi, aber eben auch an ihm, da er gegen Reinisch ein sicheres Remis „zum Verlust knetete“. Er habe gedacht, er stehe wegen des Wettkampfzwischenstanden unter Gewinnzwang, war sein Kommentar unmittelbar nach der Partie (ein Remis hätte gereicht)...“und damit das klar ist...in der Gurkentruppe spiel ich nächstes Jahr nicht mehr.“ |