Caissa III in der A Klasse: unabsteigbar !Nachdem der Saisonverlauf der IIIten Mannschaft bereits in den "News" ziemlich ausführlich beschrieben worden ist, möchte ich mich diesmal auf bestimmte Details neben den Brettern beschränken. In der ersten Runde verloren wir das einzige Mal (mit 2,5) chancenlos. Der spätere souveräne Aufsteiger Tierhaupten konnte von uns nicht ernsthaft in Verlegenheit gebracht werden. Die Spielbedingen in Thierhaupten waren in dem beengten Nebenzimmer ziemlich übel. Im Gastraum feierten die Fußballer singend ihren Saisonabschluß...lauter geht es nur bei uns während eines Dreifachwettkampfes ab! Gegen Steppach war ich krank, dennoch (oder vielleicht: deshalb) hatten wir, wie mir erzählt wurde, Chancen auf ein Remis. Gegen Kriegshaber verloren wir (wie gegen Steppach mit (3,5). Wie schwierig es zuweilen für einen Mannschaftführer bei Caissa sein kann, zeigte dieser Wettkampf exemplarisch: Um 17.50 fehlten Werner Dehne und unser treuer Armin. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir die Bundesbahn verklagen würden. Um 17.55 erschien Werner ziemlich genervt, weil er nicht darüber informiert worden sei, dass wir auswärts spielen. Immerhin waren wir jetzt bereits zu siebt. Für Armin zog ich aus Wolles vierter Mannschaft, die am gleichen Abend ein Heimspiel in der C-KLasse hatte, Didi Sigl ab. Wolle versprach ich auf dem Weg nach Kriegshaber noch bei meinem Nachbar Daniel Zeeb zu fragen, ob er nicht Lust hätte für Didi einzuspringen. Daniel zog Jacke und Schuhe an, radelte in die Spitalgasse und gewann sicher seine erste und einzige Partie für Caissa. Als wir gegen 18.10 in Kriegshabers Zollhaus stürmten, saß unser Armin seelenruhig mit Sarna Hacker am Brett und blitzte sich warm. Nun waren wir zu neunt, könnte man meinen. Doch nachdem die Mannschaftaufstellung verlesen war (Didi schlug bedauerlicherweise mein sehr ernstgemeintes Angebot für mich zu spielen ab), musste ich feststellen, dass Wolfi Brückner und Werner fehlten... Mein Hals fing langsam an dick zu werden. Nach wenigen Zügen ging ich ein Zigarettchen rauchen, um mich ein wenig zu beruhigen...von Wolfi und Werner, die wegen unseres Zwischenstopps eigentlich vor uns ankommen hätten müssen, war weit und breit nichts zu sehen...Als ich gegen Sarna bereits einen Zentrumsbauern eingestellt hatte, es war zehn nach halb sechs, huschten die beiden ins Zimmer...Wolfi hatte sich verfahren...bevor der Wettkampf richtig los ging, stellte ich eine Figur ein und machte mich genervt vom Acker. Gegen Rain verlief wieder alles normal, wenn man davon absieht, dass wir abermals mit 3,5 verloren. Gegen Friedberg konnte Armin nicht. Unsere Ruth Anhäuser spielte am sechsten Brett gegen Max Zinterer und schlug mit Mehrbauer ganz gegen ihre Art ein Remis vor. Zinterer, der eigentlich ganz selten punktet, nahm natürlich an. Wolfi stellte schon im siebten Zug gegen Marco Treiber die Dame ein: Riesenfauxpas, der für ihn ebenfalls extrem ungewöhnlich ist. Am Ende sprang dennoch der erste Mannschaftspunkt auf unser Konto. Mit 1:9 Punkten fuhren wir nach Inchenhofen und gewannen mit 6,5 ! Alles Paletti könnte man meinen, doch diesmal hatte Thomas Gaissi Gaissmaier seinen Auftritt. Sein Gegner kam nicht... Im letzten Wettkampf der Saison mussten wir gegen die (für A-Klassenverhältnisse) bärenstarken Aichacher antreten und zur Überraschung Aller gewannen wir den Wettkampf mit 4,5 Punkten. Und das obwohl die Aichacher einen um ca.170 Punkte höheren DWZ Durchschnitt hatten. Armin kam wie immer aus Berlin und machte ein langes Gesicht, weil sein Gegner nicht erschien! Um 18 Uhr waren wir immer noch zu siebt. Also schrieb ich den nichtanwesenden Kevin an Brett drei ein. Weder Kevin noch Waldi konnte ich die Woche vor dem Wettkampf erreichen. Um 18 Uhr 10 kam Waldi anmaschiert und war mächtig sauer, weil er nicht aufgestellt war... |